Jack the Ripper - Die Geschichte eines
Mörders
Radio-Fassung - Deutschlandfunk am 20. April 2002
Die
Geschichte rund um die Ausstrahlung des Rippers beim Deutschlandfunk begann
bereits ein paar Wochen nach der Veröffentlichung des Hörspiels
im August 2001.
Auf der Suche nach Möglichkeiten, das Hörspiel besprechen zu
lassen, trat Frank Gustavus, der Mann hinter dem Ripper, u.a. auch an den
Deutschlandfunk heran. Zur Abteilung Hörspiele weitergeleitet, wurde
ihm mitgeteilt, dass man hier zwar keine Besprechungen, wohl aber Hörspiele
selbst machen würde. Mit einem Augenmerk auf den "Mitternachtskrimi"
wurde Frank aber gebeten, den Ripper doch einmal zum Sender zu schicken.
Gesagt, getan. Nachdem man sich dort das Band angehört hatte, war die
Begeisterung für das Hörspiel da - aber auch eine Überlänge
von fast 20 Minuten. Der Sender veranschlagte für den Mitternachtskrimi
eine Sendezeit von 54"30 Minuten, der Ripper selbst hat aber eine Laufzeit
von knapp 74 Minuten. So war das Thema für Frank Gustavus fürs
erste vom Tisch.
Da der Sender sich von einer Kürzung nicht abbringen ließ, begann
Frank drei Monate später doch damit, das Hörspiel "sendezeitkompatibel"
zu machen. Nach über 30 Stunden Arbeit war der Ripper dann auf 54"29
Minuten gekürzt.
Diesen Kürzungen fielen Kleinigkeiten, wie z.B. das Knistern am Anfang
und am Ende des Hörspiels, aber auch ganze Szenen, wie die CD-Tracks
17 und 22, zum Opfer. Überraschenderweise waren die teilweise etwas
"deftigen" Szenen absolut kein Problem für den Sender - zwar wurden
auch hier einige Kürzungen vorgenommen, aber nicht, wie Frank nochmals
betonte, um zu entschärfen, sondern einfach nur, um Zeit zu sparen.
Mehr Infos zum Hörspiel gibt es auf http://www.ripperrecords.de
Dem Schnittbericht liegt das Skript zum Hörspiel zugrunde, in dem
Frank die Änderungen der Radio-Fassung für mich kenntlich gemacht
hat. Vielen Dank nochmals dafür!
Die Zeiten beziehen sich auf die CD. Die den Kürzungen zum Opfer gefallenen
Stellen sind rot gekennzeichnet. Da das ganze doch eine Menge Text ist, habe
ich den Schnittbericht in drei Teile zu je neun Tracks aufgeteilt.