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Larry Brent 09: Die Schlangenköpfe des Dr. Gorgo

Track 1

3:52

Eiskalte Hand

0:00

Anfangsmusik anders
neu: die bekannte Brent-Musik

Track 2

5:46

Pathologisches Puzzle

3:38

Mrs. Wells Verzweiflung ist kürzer, Higgins fragt nicht mehr nach, Mrs. Wells Bedauern der anderen Mütter gegenüber fehlt, ihr Zuhause ist nicht mehr so schlimm
alte Fassung:
Higgins: "Madam, wenn Sie bitte kurz schauen wollen. Ist das hier Ihre Tochter Bianca?"
Mrs. Wells: "Gott im Himmel, hab doch Erbarmen. Warum tust du uns das an? Warum gerade uns? Bianca! Meine kleine geliebte Bianca! Wenn ich diesen Hund in die Finger kriege... Wo ist ihr Kopf? Ihr hübscher kleiner Kopf? Was hat dieses Tier mit meiner Bianca gemacht?"
Higgins: "Madam, der Kopf Ihrer Tochter wurde noch nicht gefunden. Sind Sie trotzdem sicher dass dies hier Bianca gewesen ist?"
Mrs. Wells: "Die dünnen blassen Ärmchen, ihre Beinchen, die kleine Brust die gerade anfangen wollte zu blühen...
Ja! Mein Gott ja! Das ist mein Kind! Mein armes Kind! Und die andern? Wer sind all die andern unglücklichen Eltern, die dieses ungeheure Leid mit mir teilen?"
Higgins: "Wir sind noch nicht völlig sicher, aber aller Wahrscheinlichkeit nach ist dies hier die kleine Mary Bonnecromb, Barbara Framtom, Leslie Hester, Laura Amison und Jenny Hopkins."
Mrs. Wells: "Die Namen kommen mir alle so bekannt vor."
Higgins: "Sie haben wahrscheinlich in der Presse vom Verschwinden dieser Mädchen gelesen."
Mrs. Wells: "Das kann schon sein, aber… Oh diese armen Mütter, denen der Teufel das Herz aus dem Leib gerissen hat!"
Larry: "Wir werden ihm sein scheußliches Handwerk legen, Madam! Kommen Sie, ich fahr Sie jetzt nach Hause."
Mrs. Wells: "Nach Hause? Dorthin wo mich alles an sie erinnert? Es ist für mich kein Zuhause mehr Mr. Brent, ohne meine kleine Bianca, ohne ihr fröhliches Lachen."
Erzähler: "London, auf einer Party im Hause des jungen Malers John Korks, 15. November 1982, 23:12 Uhr Ortszeit."
neue Fassung:
Higgins: "Madam, wenn Sie bitte kurz schauen wollen. Ist das hier Ihre Tochter Bianca?"
Mrs. Wells: "Gott im Himmel, Bianca! Ja! Mein Gott ja! Das ist mein Kind! Mein armes Kind! Und die andern? Wer sind all die andern unglücklichen Eltern, die dieses ungeheure Leid mit mir teilen?"
Higgins: "Wir sind noch nicht völlig sicher, aber aller Wahrscheinlichkeit nach ist dies hier die kleine Mary Bonnecromb, Barbara Framtom, Leslie Hester, Laura Amison und Jenny Hopkins."
Mrs. Wells: "Die Namen kommen mir alle so bekannt vor."
Higgins: "Sie haben wahrscheinlich in der Presse vom Verschwinden dieser Mädchen gelesen."
Mrs. Wells: "Das kann schon sein, aber…"
Larry: "Wir werden ihm sein scheußliches Handwerk legen, Madam! Kommen Sie, ich fahr Sie jetzt nach Hause."
Mrs. Wells: "Nach Hause?"
Erzähler: "London, auf einer Party im Hause des jungen Malers John Korks, 15. November 1982, 23:12 Uhr Ortszeit"

Track 3

4:34

Verknackster Fuß

keine Änderungen

Track 4

5:55

Besondere Überraschung

2:05

Sarahs Leid in Gorgos Laboratorium ist um Einiges kürzer
alte Fassung:
Gorgo: "Machen Sie sich keine Sorgen Sarah, es hat alles zur höchsten Zufriedenheit geklappt. Die Operation ist großartig gelungen, weit besser als bei Ihren Vorgängerinnen."
Sarah: "Hm, was für ne Operation? Hab ich n Unfall gehabt? Wo ist meine Mutter? Ich will meine Mutter sehen!"
Gorgo: "Ich fürchte nur dass Ihre Frau Mama Sie nicht unbedingt sehen will, nicht in diesem Zustand!"
Sarah: "In welchem Zustand? Was soll das heißen? Wer sind Sie? Was haben Sie mit mir gemacht? Wie spät ist es denn überhaupt?
Ahhh…"
Erzähler: "Fassungslos starrte Sarah Malcolm auf ihren linken angewinkelten Arm, an dessen Handgelenk sie für gewöhnlich eine kleine goldene Uhr getragen hatte. Aber was sie sah war nicht ihr linker Arm. Ein dickes grünlich glänzendes Etwas schwappte zurück in eine braune Flüssigkeit. Es war ein Tentakel, der auf die Befehle ihres Gehirns zu hören schien. Sarah war wie von Sinnen. Vorsichtig blickte sie an sich herunter. Sie hatte keinen Körper mehr. Ihr Kopf saß auf einem Klumpen aus Zellgewebe, von dessen knorpeligen Mittelpunkt ausgehend lauter lange, dicke Tentakel um sie herum in einer braunen Flüssigkeit schwammen."
Gorgo: "Na? Gefallen sie Ihnen nicht? Sie haben acht Stück von dieser Sorte, acht wundervolle lange Tentakel."
Sarah: "Was haben Sie mit mir gemacht, Sie Ungeheuer?"
Gorgo: "Ungeheuer? Ich bin kein Ungeheuer. Sie sind eines Sarah. Schauen Sie sich doch an wie Sie aussehen. Kein Mann dieser Welt wird sich von ihrem Tentakel liebkosen lassen wollen. Man wagt es ja kaum Sie anzuschauen. Nun gut, Ihr Gesichtchen hat seinen Reiz noch nicht verloren, aber Ihr Körper wird keinen Mann mehr betören, keinem Mann mehr die Sinne rauben, dass er vor Sehnsucht nach Ihnen fast verrückt wird. Ich habe alle Männer dieser Welt vor Ihnen gerettet. Keinem soll es ergehen wie es mir so oft ergangen ist."

Sarah: "Sie hässlicher, widerlicher, buckliger Zwerg! Sie sind kein Mensch, Sie sind eine Bestie!"
Gorgo: "Ja, das hat deine Mutter auch immer zu mir gesagt. Zugegeben, ein Adonis bin ich nicht, aber ich habe mir die hässliche Verkrümmung meines Rückens nicht ausgesucht. Trotzdem bin ich ein Mensch, aus Fleisch und Blut, mit Gefühlen wie jeder andere. Und deine Mutter hat, wie alle anderen Frauen in meinem Leben, diese Gefühle mit Füßen getreten. Ich habe mir geschworen mich zu rächen, sie zu bestrafen für ihren Hochmut, für ihre dumme Eitelkeit. Meine kleine Sarah, deine Mutter hat doch eine Vorliebe für Überraschungen, nicht wahr? Ich habe mir für sie eine besonders hübsche Überraschung ausgesucht."
Erzähler: "Sarah wurde schwarz vor Augen als sie sah wie der unheimliche Doktor Gorgo an einen Operationstisch heran trat und aus seinem Kittel ein langes glänzendes Skalpell hervor holte. Auf dem Tisch sah Sarah ihren eigenen Körper liegen, von dem der Kopf säuberlich abgetrennt worden war. Doktor Gorgo setzte das Skalpell an und schnitt mit einem geübten Griff die linke Hand, an deren Gelenk Sarah ihre kleine goldene Uhr deutlich erkennen konnte, einfach ab!"

Gorgo: "Eine hübsche Überraschung wird das werden, eine hübsche Überraschung."
neue Fassung:
Gorgo: "Machen Sie sich keine Sorgen Sarah, es hat alles zur höchsten Zufriedenheit geklappt. Die Operation ist großartig gelungen, weit besser als bei Ihren Vorgängerinnen."
Sarah: "Hm, was … Ahhh…"
Erzähler: "Fassungslos starrte Sarah Malcolm auf ihren linken angewinkelten Arm, an dessen Handgelenk sie für gewöhnlich eine kleine goldene Uhr getragen hatte. Aber was sie sah war nicht ihr linker Arm. Ein dickes grünlich glänzendes Etwas schwappte zurück in eine braune Flüssigkeit. Es war ein Tentakel, der auf die Befehle ihres Gehirns zu hören schien. Sarah war wie von Sinnen. Vorsichtig blickte sie an sich herunter. Sie hatte keinen Körper mehr. Ihr Kopf saß auf einem Klumpen aus Zellgewebe, von dessen knorpeligen Mittelpunkt ausgehend lauter lange, dicke Tentakel um sie herum in einer braunen Flüssigkeit schwammen."
Gorgo: "Na?"
Sarah: "Sie hässlicher, widerlicher, buckliger Zwerg! Sie sind kein Mensch, Sie sind eine Bestie!"
Gorgo: "Ja, das hat deine Mutter auch immer zu mir gesagt. Zugegeben, ein Adonis bin ich nicht, aber ich habe mir die hässliche Verkrümmung meines Rückens nicht ausgesucht. Trotzdem bin ich ein Mensch, aus Fleisch und Blut, mit Gefühlen wie jeder andere. Und deine Mutter hat, wie alle anderen Frauen in meinem Leben, diese Gefühle mit Füßen getreten. Ich habe mir geschworen mich zu rächen, sie zu bestrafen für ihren Hochmut, für ihre dumme Eitelkeit. Meine kleine Sarah, deine Mutter hat doch eine Vorliebe für Überraschungen, nicht wahr? Ich habe mir für sie eine besonders hübsche Überraschung ausgesucht. Eine hübsche Überraschung wird das werden, eine hübsche Überraschung."

Track 5

6:30

Verletzt

keine Änderungen

Track 6

4:51

Unter Schock

1:47

Gay spielt jetzt nicht mehr weiter, die Theaterszene wird nicht fortgesetzt
alte Fassung:
Jeff: "Gay, was ist denn passiert? Warum rennst du einfach von der Bühne?"
Gay: "Im Päckchen… ihre Hand… jemand hat Sarahs Hand in das Päckchen getan! Oh Jeff, es ist Sarahs Hand!"
Jeff: "Das ist ja entsetzlich! Gay, aber du musst weiterspielen. Wir können die Vorstellung nicht abbrechen."
Gay: "Ich kann nicht Jeff. Mein Gott! Dieser Teufel! Er hat ihr die Hand abgeschnitten."
Jeff: "Gay, spiel wenigstens bis zur Pause weiter, ich flehe dich an. Ich werde Scotland Yard verständigen. Aber du musst zurück auf die Bühne."
Henry: "Hier steh ich nun ich armer Thor und komm mir sehr verlassen vor, weiß selbst nicht wie’s nun weiter geht."
Gay: "Geh Heim mein Herz, es ist schon spät."
Henry: "Ja, ja, das wird das Beste sein. Wir lassen dich jetzt hier allein."
Bote: "Ähh, und jener Ring mit Perlen reichlich, an Ihrer Hand wär unvergleichlich."
Gay: "Oh Gott nein!"
Henry: "Herrje, was sind doch diese Boten so manches Mal für Vollidioten! Wir sind schon fort mein Herz, Good Bye, und damit ist der Akt vorbei."
[Applaus]

Erzähler: "London, am Bühneneingang des Little Broadway Theater, 17. November 1982, 21:19 Uhr Ortszeit."
neue Fassung:
Jeff: "Gay, was ist denn passiert? Warum rennst du einfach von der Bühne?"
Gay: "Im Päckchen… jemand hat Sarahs Hand in das Päckchen getan! Oh Jeff!"
Jeff: "Das ist ja entsetzlich! Gay, aber du musst weiterspielen. Wir können die Vorstellung nicht abbrechen."
Gay: "Ich kann nicht Jeff."
Erzähler: "London, am Bühneneingang des Little Broadway Theater, 17. November 1982, 21:19 Uhr Ortszeit."

Track 7

5:50

Satanische Rache

3:14

die Verletzung des Hundes wird nicht mehr beschrieben
alte Fassung:
Erzähler: "In rasendem Tempo jagten Chiefinspektor Edward Higgins und Larry Brent zu Mrs. Wells Wohnung. Der gebissene Polizeibeamte den sie dort antrafen war bei Weitem nicht so schwer verletzt wie der Collie, den er mit beiden Händen festzuhalten versuchte. Aus einer großen aufgeplatzten Narbe die quer über den Schädel des Collies lief quoll ein Gemisch von Blut und dickem gelbem Eiter."
Larry: "Sieht böse aus!"
neue Fassung:
Erzähler: "In rasendem Tempo jagten Chiefinspektor Edward Higgins und Larry Brent zu Mrs. Wells Wohnung. Der gebissene Polizeibeamte den sie dort antrafen war bei Weitem nicht so schwer verletzt wie der Collie, den er mit beiden Händen festzuhalten versuchte."
Larry: "Sieht böse aus!"

Track 8

3:41

Letzte Lebenskraft

1:08

der Todeskampf des Hundes wird nicht mehr beschrieben, kurz neue Musik eingefügt
alte Fassung:
Erzähler: "Verzweifelt versuchte Larry Brent den rasenden Hund von sich abzuschütteln. Das Tier hatte sich fest in seine Kleidung verbissen. Es hing mit seinem ganzen Gewicht wie ein nasser Sack an Larrys Körper. X-Ray 3 warf sich gegen die steinerne Wand des Labors. Blut und Eiter spritzten durch den Raum. Jaulend ließ der Hund von seinem Opfer ab und rannte plötzlich wie besessen mit dem Kopf immer und immer wieder gegen die Mauer. Der harte Schädel des Hundes zerbarst nach einigen Stößen mit einem hässlichen knirschenden Geräusch. Der Hund hatte sich selbst getötet. Schaudernd stürzte Larry in das Nebenzimmer des Labors um seinem Freund Edward Higgins zu Hilfe zu eilen. Entsetzt prallte er zurück. [...]"
neue Fassung:
Erzähler: "Verzweifelt versuchte Larry Brent den rasenden Hund von sich abzuschütteln. Das Tier hatte sich fest in seine Kleidung verbissen. Es hing mit seinem ganzen Gewicht wie ein nasser Sack an Larrys Körper. X-Ray 3 warf sich gegen die steinerne Wand des Labors. Jaulend ließ der Hund von seinem Opfer ab und rannte plötzlich wie besessen mit dem Kopf immer und immer wieder gegen die Mauer. [Beginn neue Musik] Schaudernd stürzte Larry in das Nebenzimmer des Labors um seinem Freund Edward Higgins zu Hilfe zu eilen. [Ende neue Musik] Entsetzt prallte er zurück. [...]"

2:46

Gorgos Flehen nach Hilfe und Higgins unterlassene Hilfeleistung fehlt, das anschließende Bedauern von Higgins und Brents Einwand fehlt ebenfalls
alte Fassung:
Larry: "Was ist denn los Gorgo? Oh mein Gott, sie hat ihm die Tentakel um den Hals geschlungen."
Gorgo: "Argh, Hilfe, ich ersticke! Sie erwürgt mich! Mmpf, helfen Sie mir doch! Retten Sie mich!"
Higgins: "Haha, Ihnen helfen?! Damit Sie noch mehr Menschen für Ihre grausamen Experimente missbrauchen können."

Erzähler: "Mit ihrer letzten Lebenskraft hatte Sarah Malcolm ihre Tentakel um den Hals des wahnsinnigen Chirurgen geschlungen und ihn erwürgt. Ihrer Nährflüssigkeit beraubt, sackte sie leblos über der Leiche Gorgos zusammen."
Larry: "Das Ungeheuer in Menschengestalt ist tot. Er ist das Opfer seiner eigenen Schöpfung geworden."
Higgins: "Verdammt, hätte ich nur besser gezielt. Dann wär die kleine Sarah noch am Leben."
Larry: "Das Leben zu dem sie Frazer verdammt hat wäre viel schlimmer gewesen als der Tod.
Glücklicherweise hat er mit Linda noch nicht experimentieren können. Komm mit, wir bringen sie zu ihren Eltern."
neue Fassung:
Larry: "Was ist denn los Gorgo? Oh mein Gott, sie hat ihm die Tentakel um den Hals geschlungen."
Gorgo: "Argh, Hilfe, ich ersticke! Sie erwürgt mich! Mmpf…"
Erzähler: "Mit ihrer letzten Lebenskraft hatte Sarah Malcolm ihre Tentakel um den Hals des wahnsinnigen Chirurgen geschlungen und ihn erwürgt. Ihrer Nährflüssigkeit beraubt, sackte sie leblos über der Leiche Gorgos zusammen."
Larry: "Das Ungeheuer in Menschengestalt ist tot. Er ist das Opfer seiner eigenen Schöpfung geworden. Glücklicherweise hat er mit Linda noch nicht experimentieren können. Komm mit, wir bringen sie zu ihren Eltern."

Bonus-Tracks
der Neuauflage wurden 6 Bonus-Tracks in Form von Musik spendiert, bekannt aus der Brent-Serie, aber auch aus anderen Hörspielen. Vielleicht kann jemand Beispiele geben, wo sich die anderen Stücke noch so finden?
Track 9 0:57 die Brent-Erkennungsmelodie ohne Gesang
Track 10 2:19
Track 11 1:25
Track 12 0:54
Track 13 1:27
Track 14 1:26 die Brent-Erkennungsmelodie mit Gesang

Schnittbericht
(c) 2004 - Mortal